Wie im Testbericht zur Olympus E-PL1 dargelegt, hat mich das Konzept dieser handlichen Systemkamera, die in den meisten Situationen Fotos mit hoher Bildqualität aufzunehmen vermag, weitestgehend überzeugt. Trotz des günstigen Preises erhält der E-PL1-Fotograf ein wertiges Stück Ausrüstung und kann mittels Supercontrol-Panel praktisch alle relevanten Parameter schnell und übersichtlich einstellen. Durch den etwas dünneren Antialias-Filter wirken die Aufnahmen von der Schärfe her “knackiger” als bei der Konkurrenz.
Nicht so begeistern konnte mich dagegen der Autofokus: Ließ sich die Geschwindigkeit noch durch ein Firmware-Update der Kamera deutlich beschleunigen, so nervte mich immer wieder, dass das Standard-Autofokus-Feld für viele Aufnahmesituationen schlicht zu groß ist. Ob die Schärfe dann tatsächlich auf dem gewünschten Punkt liegt, ist dann eher Glückssache als planbar.Doch es gibt Abhilfe – sie ist nur etwas versteckt. So lässt sich das AF-Feld verkleinern: Zuerst die Lupen-Taste drücken, danach die Info-Taste. Über die Pfeiltasten kann man nun die Vergrößerung auf den maximalwert 14x einstellen. Das AF-Feld ist dadurch nur noch einen Bruchteil so groß wie in der Standard-Einstellung. Dies ist durch den grünen AF-Rahmen auf dem Display bzw. im Sucher auch unmittelbar ersichtlich.
Beim Ausschalten verliert die Kamera diese Einstellung leider wieder – ein Druck auf die Lupe-Taste verkleinert das AF-Feld jedoch blitzschnell auf den zuletzt eingestellten Wert.
Im nachfolgenden Video wird nochmals gezeigt, welche Einstellungen vorzunehmen sind.

